Curved Monitor für Gamer

In den letzten Jahren haben gebogene Fernseher auf der IFA eine immer größere Rolle gespielt – doch seit kurzem gibt es News an der Monitor-Front – seit 2014 tauchen vermehrt auch Spielemonitor mit hoher Auflösung und gebogenem Design auf – doch taugt das wirklich? Wie gut ist Zocken mit der Kurve?

Bereits 2014 hat Samsung auf der IFA in Berlin seinen ersten Curved Monitor im Seitenverhältnis 21:9, 34 Zoll und einer Auflösung von 3440×1440 vorgestellt – das entspricht einer Pixeldichte von knapp 110 ppi. Verbaut war ebenfalls neue Technik – ein Gaming Monitor mit VA-Panel der zu dem besonders dünn ist. Diese Panel-Technik ist zwar nicht ganz so schnell wie TN-Panel – kommt allerdings gut an die Geschwindigkeit heran und hat zudem eine bessere Farbwiedergabe und einen deutlich höheren Blickwinkel.

Erst bei seitlicher Betrachtung viel einem die eigentliche Besonderheit des Monitors auf: Das bild bekommt durch die Wölbung des Monitors eine bessere Räumlichkeit. Vor allem bei Spielen wirkt sich das konvexe Bild tatsächlich auf das räumliche Gefühl des Gamers aus – das ist der Vorteil eines Curved Monitors. Testberichte zeigen, dass wie bei den TVs dieser Effekt nur eintritt, wenn man wirklich zentral vor dem Gerät sitzt. Schaut man seitlich auf den Monitor tritt eine deutliche Verschlechterung der Bildqualität auf. Dies fällt bei Monitoren allerdings deutlich weniger ins Gewicht als bei TV-Geräten, da man dort eher alleine vor dem Gerät sitzt. Diese Modelle sind sozusagen für Egoisten gebaut – seitliche Sitznachbaren müssen mit einem schlechteren Bild leben – dennoch ist es nicht so schlimm, wie man in machen Tests liest.

Wichtig bei Curved Monitoren für Gamer ist es darauf zu achten, dass man ein Modell mit entsprechend neuer Anschlusstechnik kauft. Es sollte mindestens ein DisplayPort 1.2 oder ein HDMI 2.0 Anschluss vorhanden sein – nur dann können Bilder in hoher Auflösung – egal ob 4K, QHD oder UWQHD mit entsprechend hoher Bildwiederholungsrate von mindestens 60 Hz übertragen werden. Wichtig ist ebenfalls das passende Gegenstück an der Grafikkarte – ersten sollte die Grafikkarte die Auflösung mit genügend FPS darstellen können und zweitens entsprechende Ausgänge haben. Für Gamer spannend: Habt ihr eine NVIDIA Grafikkarte dann setzt auf einen Curved Monitor mit GSYNC – AMD-Fans setzten auf AMD SYNC. Auch nett ist eine Bild-in-Bild Funktion – damit lassen sich mehrere Eingangsquellen oder auch weitere Fenster wunderbar verteilen und man kann beispielweise gleichzeitig zocken und TV schauen.

Welcher gebogene Monitor letztlich der Beste ist, ist schwer zu sagen. Jeder hat verschiedenste Ansprüche an seinen neuen Monitor – es gibt nur individuell bester Curved Monitor. Tests zeigen, dass jeder gewölbte Monitor für unterschiedliche Zielgruppen der Beste sein kann. Gamer brauchen eine schnelle Reaktionszeit, Büroarbeiter ein flimmerfreies Gerät und Grafiker einen besonders farbechten Panel. Deswegen lässt sich diese Frage nicht verallgemeinern – jeder muss sich durch Tests wühlen um seinen Monitor zu finden – dennoch bieten Bestenlisten einen guten Einstieg in die Recherche – so kann man schnell und einfach die Spreu vom Weizen trennen.

Trauen Sie sich! Kaufen Sie neue Technik! Jetzt zuschlagen und als einer der ersten einen Curved Monitor kaufen und so endlich High-End sein!

Quelle: http://www.golem.de/news/samsung-curved-display-gebogener-219-monitor-fuer-pcs-1409-109085.html