4K Monitore der Trend 2015

Laut der Meinung diverser Display-Hersteller werden Monitore mit Ultra HD Auflösung (kurz UHD) im kommenden Jahr 2015 einen großen Einfluss auf den Bildschirmmarkt haben. Dies gilt für den Consumer- sowie den Professional-Markt – Schätzungen gehen davon aus, dass rund 15% der verkauften Monitore einen Panel mit 4K-Auflösung haben werden. Angetrieben durch die fallenden Preise, die besseren Grafikkarten und vermehrten Streaming-Angeboten kann diese Zahl durchaus realistisch sein.

Im Gegensatz zu den momentan sehr verbreiteten Monitoren mit rund 2 Millionen Pixeln und einer Auflösung von 1920×1080 (FullHD) weißen 4K Monitore eine Auflösung von 3840×2160 Pixeln und somit fast 8 Millionen Pixel auf. Die Vorteile sind klar: einfachere Darstellung von mehreren Inhalten, viel tiefere Detailgenauigkeit und bestmögliche Darstellung von Filmen und anderen Inhalten. Dennoch muss man beim Kauf eines UHD Monitors immer noch auf bestimmte Punkte achten.

Ein wichtiger Punkt ist die Bildwiederholungsrate. Es gibt hier Displays mit 30, 60 und 144 Hz. Im 4K Bereich gibt es momentan nur Modelle mit 30 und 60 Hz – von den Modellen mit 30 Hz haben sehr viele 4K Monitor Tests abgeraten, da diese Bildwiederholungsrate zu gering ist – mit 60 Hz dagegen lassen sich alle Inhalte verlustfrei betrachten.

Weitere wichtige Punkte sind die Anschlüsse sowie der verbaute Panel. Für 60 Hz Übertragungen sollte man auf einen HDMI 2.0 oder Display Port 1.2 Anschluss achten. Arbeitet man sehr viel mit dem Monitor an Grafiken oder Videos, so ist ein IPS-Panel Pflicht. Gamer dagegen sollten auf ein schnelles TN-Panel mit guten Reaktionszeiten setzen. Außerdem muss die Grafikkarte genügend Leistung haben, um Spiele oder andere grafische Elemente mit dieser doch recht hohen Auflösung darstellen zu können. Will man Streaming betreiben so sollte man drauf achten, dass die Quelle der Inhalte per LAN und nicht WLAN mit dem Monitor verbunden ist, da die meisten WLAN-Signale nicht in der Lage sind genügend Übertragungsraten zu liefern.

Bei dem verwendeten Betriebssystem gilt es drauf zu achten, dass es 4K-tauglich ist. Windows 7 ist dies beispielsweise nicht – auch bei Windows 8 gibt es noch Probleme. Es kommt oft zu „komischer“ Skalierung der Icons und Schriftgrößen. Auch viele ältere Programme sind nicht dafür ausgelegt und es kann zu Problemen kommen.

Die Frage alle Fragen: Macht ein Kauf jetzt schon Sinn?

Egal wofür der neue Monitor sein soll, Bildbearbeitung, Büro oder Gaming – jeder sollte vor dem Kauf überlegen, ob er nicht schon zu den neuen Ultra HD Monitoren greift. Man kann davon ausgehen, dass in den nächsten 2-3 Jahren genügend neue Anwendungen und Angebot im Bereich 2k4k auf den Markt kommen und wer sich heute schon für einen hochauflösenden Monitor entscheidet ist somit auf der sicheren Seite. Vor allem wenn man beachtet, dass die Lebensdauer eines Monitors rund 5 Jahre beträgt – so ist man definitiv gerüstet für die Zukunft.

Solltet ihr einen Kauf planen so checkt die aktuellen Bestenlisten wie http://www.4k-monitor-test.com/bestenliste oder http://www.computerbild.de/artikel/cb-Bestenliste-LCD-TFT-Monitore-3656970.html.